FÜHRERSCHEIN ALLGEMEIN

Wie komme ich zum Führerschein?

Bevor der Antrag beim Bürgeramt gestellt wird, muss:

  1. ein "Ersthelfer- Kurs" besucht werden
  2. ein Sehtest durchgeführt werden (Optiker oder Augenarzt)
  3. ein Passbild angefertig werden

Beim Bürgeramt besteht die Option, die Prüforganisation selbst zu wählen. In Spandau ist es der TÜV . Der DEKRA geht auch, aber die theoretische Prüfung muss dan am Kurt-Schumacher Damm abgelegt werden. Die Praktische Prüfung kann dann auch wie beim TÜV in Spandau und Umgebung stattfinden.

 

Die Bearbeitung durch das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheite (LABO) dauert in der Regel 4-6Wochen.

Die Frührerscheinausbildung kann jedoch in der Fahrschule sofort beginnen.


FÜHRERSCHEIN MIT 17

  • Wer mit 17 am begleitenden Fahren teilnehmen will, muss eine Personen, die ihn während der Fahrstunden begleiten werden, persönlich zur Antragstellung mitnehmen. Für weitere Personen den Ausweis und Führerschein.
  • Diese Personen müssen mindestens 30 Jahre alt sein, mindestens 5 Jahre im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B sein und bei der Antragstellung nicht mehr als mit 1 Punkt in Flensburg eingetragen sein.
  • Wer im Umland seinen Wohnsitz hat, muss auch dort seine Prüfung ablegen oder sie/er kann einen täglichen Schulbesuch, einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz in Berlin nachweisen, dann kann die Prüfung auch in Berlin stattfinden.
  • Wir bilden aber auch im Umland aus und stellen zur Prüfung vor.

FÜHRERSCHEIN IM URLAUB

Die Begriffe "Führerschein im Urlaub" oder "Ferienfahrschule" suggerieren bedauerlicherweise dem Interessenten den leichten und unkomplizierten Erwerb der Fahrerlaubnis "so nebenbei" und als etwas andere Form der "Freizeitgestaltung". Tatsächlich kann bei der Vorbereitung zur Führerscheinprüfung natürlich die Freizeit wegen der Ferien oder im Urlaub mit genutzt werden.

Es sind hierbeit allerdings ausbildungsrelevante und verfahrenstechnische Dinge zu beachten, denn vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß und die Behörden gestellt.

Ich möchte aus praktischen Gründen mit den "verfahrenstechnischen" Abläufen beginnen- und zwar wegen des alleine schon daraus bedingten zeitlichen Ablaufes:

  • Die Antragsstellung beim Bürgeramt
muss mindestens acht, besser 12 Wochen vor Beginn der Ausbildung geschehen, damit die Genehmigung der Behörde rechtzeitig erfolgt und der Prüfstelle ein Prüfungsauftrag vorliegt. Nur dann kann die theoretische Prüfung abgehalten werden. Sie ist die Voraussetzung zur praktischen Prüfung.

 

Fazit: Eine rechtzeitige Anmeldung beim Bürgeramt macht den Kopf frei für die eigentliche Aufgabe!

  • Die theoretische Ausbildung

beinhaltet den Besuch von insgesamt 14 Themen á 90 min. Dauer. Der Gesetzgeber erlaubt max. 180 min. theoretischen Unterricht pro Tag, das macht 7 Tage. Da der theoretische Unterricht nicht an jedem Wochentag stattfindet, erstreckt sich die "Theorie" über mehrere Wochen.

 

Fazit: Da in den Ferien der Fahrspaß beginnen soll, empfiehlt es sich, mit der Theorie möglichst früh zu beginnen, am besten direkt nach der Anmeldung in unserer Fahrschule.

  • Beim praktischen Fahrunterricht
soll das Erlernte nicht nur für die Prüfung reichen, es sollte auch im Langzeitgedächtnis gespeichert sein. Denn Fehler in der Theorie sind sicherlich ärgerlich, aber Fehler in der Praxis, also am Steuer können schwerwiegende Folgen haben, denn:
Es gibt im Straßenverkehr keine "Reset-Taste".
Fazit: Wenn die Theorie schon weitestgehend abgehandelt ist, ist die Aufnahmefähigkeit für die praktischen Aufgaben wesentlich besser.
  • Wenn oben angeführte Punkte beachtet werden,

kann man sicherlich entspannt die Vorbereitung zum Führerschein vornehmen und für die theoretische und praktische Prüfung den Urlaub nutzen.

Und wenn der Führerschein im Urlaub bestanden und übergeben wird, dann darf ihn auch Jeder oder Jede gerne als "persönlichen Ferienführerschein" bezeichnen!

Ich biete daher an: Mindestens 12 Wochen vor den Ferien mit der theoretischen Ausbildung zu beginnen, in der Ferienzeit 15 Doppelstunden zu buchen, plus Sonderfahrten und den Prüftermin. Sollten die Stunden ausreichend sein, können welche gestrichen werden oder bei Bedarf zu gebucht werden.

Gerne sind wir zu einer ausführlichen Beratung bereit.

 

  • Aktiv 55 plus

Der Anteil an uns älteren, aber aktiven Autofahrern nummt zu. Hier stehen der Länge der Erfahrung und der "Reife des Alters" viele technische und rechtliche Neuerungen gegenüber.

Es ist daher keine "Schande" wenn "55 plus" nicht immer auf dem Laufenden ist.

Bei der Vielzahl der Änderungen der Straßenverkehrsordnung, bei ökologischer Fahrweise und der Fahrzeugtechnik kann die Fahrschule langjährigen Autofahrern durchaus mit (neuem) Rat und (guter) Tat zur Seite stehen.

Der Fahrlehrer gehört selbst zu den "Altgedienten" (Jahrgang 1944).

Man bleibt also unter sich!